Seit den siebzigern basteln sich Skateboarder eigene Fingerboards, um mit den Fingern durch die Waschbecken zu Carven und von Schreibtischen zu springen. Einige Zeit später kamen Schlüsselanhänger mit kleinen Skateboards als Gimmick in die Skateshops. Diese Plastikbretter waren zwar kaum fahrbar, trotzdem begann für viele bereits hier eine neue Ära… Mit der Massenproduktion von TechDeck Fingerboards war der Boom komplett. Die Parks von Blackriver, die den Weg vom Verständnis des Fingerboards als Sammelspielzeug hin zu einer mentalen Skateform ebneten, machten 1999 zum Geburtsjahr des modernen Fingerboardings.
Heute, keine Zehn Jahre später, blicken wir auf eine Fingerboardszene, die immer internationaler und professioneller wird. Die Vernetzung über das WWW weitet sich aus, die Osteuropäische Szene baut sich immer stärker auf und in den USA erwartet man eine neue Welle des Fingerboard Wahnsinns…
Das stetig weiterentwickelte Equipment (Rampen und Boards) trägt seinen Teil zum Fortschritt des Könnens von FahrerInnen auf der ganzen Welt bei. Hier spielt neben dem Web und den Skateshops auch der weltweit erste Fingeboardstore in Steyr (A) eine wichtige Rolle.
Die Szene der aktiven Fingerboarder trifft sich regelmässig an Contests, Messen, Workshops und anderen Veranstaltungen- spätestens dort geniesst sie auch die Aufmerksamkeit diverser Medien.